Die barocke Fassade der Klosterkirche, die auf das Ende des 16. Jahrhunderts zurückgeht, ist der Jungfrau Maria gewidmet.

Das Kirchenschiff mit seinem Steinbogen wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts (1770-1780) unter dem Prior François Baffier von den Baumeistern Briat und Pépin aus Pont-Saint-Esprit nach den Plänen des Architekten Franque aus Avignon erbaut. Seine elegante Ausstattung und der Grad seiner Erhaltung sind bemerkenswert.

Eine Marketerie-Abtrennung trennte die beiden Teile des Kirschenschiffs, die den Chor der Brüder und den Chor der Väter ausmachten. Die Väter und Brüder versammelten sich zu den vorgeschriebenen Stunden. Die Kirchenlieder wurden ausschließlich in gregorianisch gesungen.

Die Kirchenstühle aus dem 18. Jahrhundert waren das Werk von Schreinern aus Lyon. In den Paneelen der Kirchenstühle sind verschiedene Pflanzenmotive in Relief und als Einlegearbeit aus Nussbaumholz, Ebenholz und Mahagoni abgebildet.

Die Decken über den Kirchenstühlen wurden mit geschmolzenem Schwefel behandelt. Der barocke Altar wird von einem Baldachin überdacht, der von spiralförmigen Säulen getragen wird. Einst beherbergte der Altar eine Statue der Jungfrau Maria, die durch eine Statue des Heiligen Johannes ersetzt wurde.

Der gesamte Chor besteht aus polychromatischem Marmor.